de Home Office: 6 Tipps für die Karriere von zuhause aus

Updated on May 29, 2020 | 458 Views all
2 on May 27, 2020

Für Freiberufler oft nichts Neues, für Angestellte aber schon: Arbeiten von zu Hause aus. In Zeiten des Internets kein Problem. Selbst effektives Teamwork ist möglich, dank diverser Online-Tools für Gruppen-Chats oder Plattformen für die Erstellung von Dokumenten mit mehreren Autoren in Echtzeit. So weit, so gut. Für unerfahrene Homeoffice-Neulinge allerdings birgt der Umzug des Job-Alltags in den privaten Bereich eine ganze Reihe von Hürden und Fallstricken.

Vor allem die Gefahr der Ablenkung ist groß. Wer Kinder oder einen Hund hat, weiß, was gemeint ist. Familientrubel und fokussiertes Arbeiten schließen einander grundsätzlich aus.

Hier sind 6 elementare Tipps für euch zusammengestellt, die dir die Arbeit im Homeoffice wesentlich erleichtern und zugleich verhindern sollen, dass es im schlimmsten Fall zum Karrierekiller wird.

1. Arbeitsraum sichern

Wer bereits ein Arbeitszimmer in der Wohnung hat, ist fein raus. Meistens ist dies aber nicht der Fall, weshalb es wichtig ist, einen Raum oder zumindest einen Bereich der Wohnung für einen festen Zeitraum täglich zum Arbeitsraum zu erklären. Das Wohnzimmer beispielsweise. Es hat während der Arbeitszeiten für andere Familienmitglieder tabu zu sein. Der Esstisch kann den Schreibtisch ersetzen. Wenn Videokonferenzen oder Gruppen-Chats zu deinem Workflow gehören, achte darauf, dass der Bildhintergrund nicht zu “privat” wirkt. Eventuelles Chaos bitte beiseite räumen. Ein Bücherregal oder eine schlichte Wand mit wenigen Bildern sind ideal. Ein laufender Fernseher ist es nicht.

2. Pflege- und Outfit-Check

Zugegeben: Es ist verlockend, in Shorts und T-Shirt mit dem Frühstückskaffee in der Hand aus der Küche an den Rechner zu schlurfen. Großer Fehler! Geh auch “innerlich” zur Arbeit. Duschen, kämmen und etwas Vernünftiges anziehen sind Pflicht. Wenn du an Videokonferenzen teilnimmst, versteht sich das ohnehin von selbst. Aber auch ohne visuelle Kontakte zu den Kollegen hilft dir die morgendliche Routine, den Profi in dir zu wecken. Die Erfahrung zeigt: Auch am Telefon klingt man frisch geduscht und gut angezogen gleich viel professioneller. Sobald du startklar bist, beginne direkt mit der Arbeit, ohne erst noch im Netz zu daddeln oder Zeitung zu lesen. Bleib in Schwung!

3. Gib Versuchungen keine Chance

Ablenkungen sind im Homeoffice unbedingt vorzubeugen. Mal eben eine Runde staubsaugen, schnell was einkaufen, kurz mit dem Hund raus und auch der oben erwähnte Fernseher haben während der regulären Arbeitszeit Pause. Apropos Pause: Auch im Homeoffice gelten ganz normale Pausenzeiten wie im Büro deiner Firma, nur dass du die Zeit frei gestalten kannst und sie nicht in der Kantine verbringen musst. Das allein ist schon ziemlich cool und freut auch den Hund/den Partner/die Kinder/die Freunde: You name it.

4. Arbeitszeiten einhalten. Freizeiten aber auch

Vergiss nicht, Feierabend zu machen! Nur weil du theoretisch 24/7 erreichbar bist, heißt das nicht, dass du auch rund um die Uhr verfügbar sein musst. Berufliche Mails, die spät abends oder in der Nacht eintrudeln, können in der Regel ignoriert bzw. erst am nächsten Morgen beantwortet werden. Die Gefahr ist groß, einfach weiterzuwerkeln, besonders dann, wenn du auch nach Feierabend gerne Zeit am Rechner verbringst.

Tipp: Etabliere nach Möglichkeit Kernarbeitszeiten, damit deine Kollegen wissen, wann du erreichbar bist und wann nicht.

5. Privates und Berufliches trennen

Enorm wichtig: Versuche während der Arbeitszeit nicht privat im Internet herumzusurfen oder Freunde anzurufen! Damit verwässerst du die Arbeitszeit und kommst deinen Aufgaben immer weniger nach. Zudem verwischen Privates und Berufliches immer mehr, weshalb es zusehends schwerer wird, nach der Arbeit abzuschalten.

6. Kontakt halten

Versuche, dich nach Möglichkeit einmal pro Woche in der Firma sehen zu lassen. Beispielsweise in der Mittagspause beim Essen mit Kollegen oder dem Chef. Es ist wichtig, den Flurfunk und mögliche Personaldebatten mitzubekommen. Außerdem kannst du so zeigen, dass du Teil des Teams bist und ggf. deine Leistungen ins richtige Licht rücken. Da sich der direkte Kontakt in Zeiten von Corona oft verbietet, nutze Telefonate dazu, mehr über die Stimmung im Office und die “weichen” Themen deines Teams zu erfahren, damit du auch hier auf der Höhe bleibst.

Arbeiten im Homeoffice kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bringen. Zum einen sparst du die kostbare Zeit, die du im Berufsverkehr vergeudest. Zum anderen arbeitest du deutlich effizienter, weil Unterbrechungen aufgrund von Meetings oder kleiner Schwätzchen am Kaffeeautomaten entfallen. Du wirst dich wundern, wie effektiv die Arbeit von zu Hause aus sein kann. Vorausgesetzt, du beherzigst die vorgenannten Tipps, kann dein neues „Leistungshoch“ sogar zum echten Karriere-Booster werden.

Was denkst du über Homeoffice? Hast du weitere Tipps für die Community?

  • Liked by
Reply

Be the first to post a comment.

1 on May 29, 2020

oh you came back brother.

I’ve bee busy with my father’s funeral. and everything comes fine now

on May 29, 2020

Not an easy task! I am sorry to hear this. May he find liberation. Yes, kind of back at the moment. I’m trying to be online with my sister’s computer 2-3 times a week, otherwise through smartphone only.

 

Show more replies
  • Liked by
Reply
Cancel
Loading more replies
  • de Karma und der Entscheidungsbaum

  • Bei oldschool textbasierten Videospielen wurde uns oft eine Situation wie “Wir sehen eine verschlossene Kiste” gegeben und die Entscheidung, die wir dann treffen, bestimmt, was als nächstes passiert. Das Spiel verläuft also völlig unterschiedlich, abhängig von unserer Wahl.

    So ist es mit unserem Leben.

    Alles was wir tun ist eine Entscheidung. Jede Entscheidung eröffnet neue Auswahlmöglichkeiten. Jedes “Problem”, mit dem wir konfrontiert werden, hat eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten, die es lösen werden. Der Trick besteht natürlich darin, die richtigen Entscheidungen zu treffen. So funktioniert Karma. Karma ist keine Magie oder Hokuspokus. Es gibt keinen “Herr des Karma”, der uns bestraft oder belohnt.

    Unser Schicksal ist die Summe unserer Handlungen, der Handlungen anderer fühlender Wesen und der Handlungen des Universums selbst. Wir kannst nur unseren Teil der Gleichung kontrollieren. Unsere Entscheidungen. Heute wird jemand eine Reihe von Entscheidungen treffen, die zu ihrem Tod führen werden. Heute wird jemand anderes eine Reihe von Entscheidungen treffen, die letztendlich zu großem Wohlstand führen werden. Wir können nicht vorhersehen, welche Endscheidung zu welchem Ergebnis führt.

    Wenn wir eine Entscheidung treffen, die dazu führt, dass wir versuchen den gleichen Raum wie etwas Größeres und Stabileres als uns einzunehmen, wie ein Lastwagen, dann sterben wir. Diese Entscheidung könnte so harmlos sein wie das vergessen uns zu rasieren und so die Kreuzung gerade noch rechtzeitig zu erreichen, um vom Lastwagen angefahren zu werden. Fünfzehn Sekunden mehr oder weniger und du lebst.

    So entwickelt sich unser Schicksal. Das versteht man unter Karma.

    Load More...
  • de In der Stadt Wurzeln schlagen: Urban Gardening

  • Früher galt der Laubenpieper mit seinem Schrebergarten als Inbegriff der Spießigkeit. Diese Zeiten sind vorbei: In den Städten dieser Welt wird an allen möglichen und unmöglichen Orten gepflanzt und geerntet. Allein oder in der Gruppe. Auf städtischen Brachen oder Grünstreifen, auf privaten Dächern. Ob Blumen oder Nutzpflanzen – mit jedem Beet wird wieder ein Stück Natur in die Stadt geholt. Urban Gardening liegt im Trend.


    (Photo: The Home Garden in Sydney, Australia)

    Der Boom der Gärten im Stadtgebiet ist nicht mehr zu übersehen. Die Stiftung Interkultur z. B. betreibt interkulturelle Gärten, in denen Deutsche und Menschen von anderswo zusammen Zucchini säen und Erbsen ernten. 2003 waren es fünf Projekte, 2012 sind daraus mehr als 100 geworden – Tendenz weiter steigend.

    Die Motive, die hinter Urban Gardening stehen, sind dabei vielfältig: Mal geht es um ökologische Aspekte wie die nachhaltige Bewirtschaftung der gärtnerischen Kulturen, die umweltschonende Produktion und den bewussten Konsum landwirtschaftlicher Erzeugnisse, mal geht es um dringende gesellschaftliche Anliegen wie Armutsbekämpfung, Flucht aus ländlichen Bürgerkriegsregionen in sichere Städte oder die Befriedung von Ganglands.

    (SANAA House & Garden by Jenna Rowe)

    Die Vorteile von Urban Gardening liegen auf der Hand:

    – Lokale Nahrungsmittelherstellung bei gleichzeitigem ortsnahen Konsum verkürzt Transportwege und schont so die Umwelt.
    – Der Einsatz von Gewächshäusern in Verbindung mit smarter Technologie optimiert die Erträge auf begrenzten Anbauflächen und spart Energie.
    – Urban Gardening ermöglicht die Verbindung von Landwirtschaft und städtischer Lebensweise, indem lokal natürliche Stoffkreisläufe durch Recycling von kompostierbaren Abfällen und Abwässern ermöglicht werden.
    – Das steigende Interesse an lokaler Nahrungsmittelproduktion fügt sich ein in eine größere soziale Bewegung, die sich der Bewahrung des Wissens, der Aufwertung und dem Erhalt von lokalen Spezialitäten angenommen hat.
    – Urban Gardening hilft Engpässe in der Versorgung städtischen Raums mit Lebensmitteln zu überbrücken.
    – Die Gärten sind Orte, an denen gesunde Lebensmittel angebaut werden und Natur wieder erfahrbar gemacht wird. Sie sind Experimentierfelder für Zukunftsthemen, können interkulturelle Begegnungen fördern und sinnvolle Beschäftigung in der Postwachstumsgesellschaft ermöglichen.

    Neu ist die Idee von Gärten und landwirtschaftlich genutzten Flächen in Städten nicht: In der Antike und Mittelalter waren eigene Gärten um die Häuser ein fester Bestandteil des Stadtbilds. Auch Klein- bzw. Schrebergärten an den Stadträndern und in Kleingartenkolonien gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. Die typische Arbeitersiedlung hatte einen eigenen Garten – inklusive Tierhaltung.

    Die Wurzeln der urbanen Gartenbewegung liegen jedoch ganz woanders: in den New Yorker Gemeinschaftsgärten der 1970er Jahre. Die sogenannten “Community Gardens” waren – und sind es bis heute – grüne Oasen auf innerstädtischen Brachen mit Blumenbeeten und Gemüseanbau zur Selbstversorgung. Community Gardens oder Gemeinschaftsgärten sind kollektiv betriebene Gärten. Die Flächen dieser Gärten sind meist öffentlich zugänglich. Das Konzept ging jedoch weit darüber hinaus: Hier wurden gärtnerische, ernährungspolitische, ökonomische, soziale, künstlerische und stadtgestalterische Fragen miteinander verknüpft und eine nicht-kommerzielle Gegenkultur entwickelt: interkulturelle Gärten, City Farms, Nachbarschaftsgärten, Kinderbauernhöfe, Schulgärten, Guerilla Gardening. Gemeinsames Lernen, die Vermittlung von Wissen und das Schaffen von Bewusstsein sind weitere zentrale Aspekte dieser Gärten.

    Interkulturelle Gärten sind Gemeinschaftsgärten, in denen Menschen verschiedener Herkunft Obst und Gemüse anbauen. Sie bieten Bildungsangebote, fördern einen internationalen Austausch, sind therapeutische Stätten und Zufluchtsorte. Vor allem die Stiftung Interkultur ist hier aktiv.

    Nachbarschaftsgärten werden von einer Anwohnergemeinschaft betrieben und befinden sich in Höfen, vor oder zwischen den Häusern.

    City Farms und Kinderbauernhöfe sind eine Mischform. Hier werden Nutztiere gehalten (Pferde, Schafe, Ziegen, Hühner etc.) und meistens noch ein Garten betrieben. Angesprochen werden damit vor allem Kinder mit Mitmach-Angeboten wie Reiten, Gärtnern und klassischen Hofarbeiten.

    Guerilla Gardening ist die subversive Variante der Stadtbegrünung: Als Form des politischen Widerstands sind die Guerilla-Gärtner kreativ und mit geringer Ausstattung unterwegs, um in das Stadtbild einzugreifen.

    Die Gärten in den Städten tun jedenfalls Gutes – auf vielen Ebenen. Urbane Landwirtschaft und urbanes Gärtnern bedeuten wertvolle soziale und ökologische Vorteile für die Stadtentwicklung: Aus ökologischer Sicht dienen sie der Verwertung organischer Abfälle, sie reichern die Luft mit Feuchtigkeit an und fangen Regenwasser auf, das sonst ungenutzt in die Kanalisation fließen würde. Große, zusammenhängende grüne Dachflächen können sogar das Stadtklima positiv beeinflussen und extreme Temperaturen ausgleichen. Auch Insekten und andere Stadtbewohner haben etwas von den Gärten, da der Anbau von lokalen Nahrungsmitteln zum Erhalt von Sortenvielfalt und Biodiversität beiträgt. Aus sozialpolitischer Sicht beleben insbesondere gemeinschaftlich genutzte Gärten den öffentlichen Raum und schaffen neue Orte der Begegnung und des Austauschs. Nachbarn lernen sich beim gemeinsamen Buddeln kennen, Menschen verschiedener Kulturkreise tauschen gärtnerisches Wissen und Erfahrungen aus. Im besten Falle wachsen mit den Blumen und Pflanzen die Gemeinschaften, neue Impulse für Kulturen der Teilhabe werden gegeben. Stadtteile gewinnen.

    Nicht zuletzt sind städtische Gärten auch Mini-Modelle für die Städte der Zukunft, in denen Nahrungsmittelanbau und Stadtleben wieder stärker miteinander verwoben werden. Urbane Landwirtschaft schont Umwelt und Ressourcen, indem Transportwege für Nahrungsmittel stark verkürzt werden und von Grünflächen aufgebrochene Betonwüsten leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Luftqualität. Für eine Zukunft der Gärten und für lebenswerte Städte sollten kultivierbare Flächen jedoch nicht übergangsweise vergeben oder erkämpft werden müssen, sondern fester Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung werden.

    Interesse? Weitere Infos und Links:

    http://www.urban-gardening.eu/

    http://www.eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de/index.php?article_id=4&clang=0

    https://reclaimthefields.org/

    http://gartenpiraten.net/urbane-gaerten/

    https://anstiftung.de/urbane-gaerten/gaerten-im-ueberblick

    https://welt.de/fileadmin/mediapool/2_Downloads/Themen/Ernaehrung/SING_Ernaehrung_in_der_Stadt.pdf

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=7BbnuXMqDzo

    #Garten #Stadtentwicklung #Klima #Lebensfreude #Gesundheit

    Load More...
  • de Der 6-Punkte-Plan für das eigene Wohlbefinden.

  • Kennt ihr das: Der Trubel des Alltags, die Pflichten und die To-do’s? Wir sind ständig in Bewegung. Hier muss eine Nachricht gelesen und da ein Facebook-Status gepostet werden. Wir verpassen es zusehends einen Moment wirklich zu erleben, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, immer online, immer aktuell, immer und überall einfach nur up-to-date zu sein. Dabei verlieren wir uns jedoch selbst aus den Augen.

    Der folgende 6-Punkte-Plan behauptet nicht von sich eine Allgemeingültigkeit zu besitzen, noch ist er belegt oder in einer chronologischen Reihenfolge zu beachten – vielmehr ist er eine persönliche Annäherung an das Thema. Für eine Umwelt, die stärker denn je auf Beschleunigung setzt und uns dazu verführt, kaum noch in uns hinein zu hören.

    Punkt 1: Nehmt eine Auszeit für euch

    Um ungestört in sich hineinzuhören oder die Gedanken loszulassen, könnt ihr zum Beispiel meditieren. Forscher der University of Essex haben zudem bei einer Studie herausgefunden, dass Naturerfahrungen positive Einflüsse auf die Stimmung und auf den Selbstwert des Menschen haben. Demnach sollten sich gehetzte Menschen in einer unruhigen Umwelt regelmäßig Auszeiten in der Natur nehmen. Besonders Gewässer wie Seen, Flüsse und das Meer haben hier eine reinigende Wirkung auf Seele und Geist. Aber auch Wälder, in denen sich die Zeit der Welt in dem Blättergeraschel verfängt, tun der Psyche gut. Doch zu welchem Ort auch immer es euch treibt – die Aufgabe ist es, alleine dorthin zu reisen. Sei es in den Park, in ein weit entferntes Land, an einen einsamen Strand, hoch hinauf in die Berge oder mit dem Zelt raus aufs Land. Schon Konfuzius hat gesagt: Wo auch immer du hingehst, da bist du.

    Punkt 2: Geht raus aus eurer Wohlfühlzone

    Ihr tut Dinge, bei denen ihr euch total wohlfühlt? Euer Alltag ist bequem, angepasst, der Routine-Rhythmus läuft im Autopilot. Aber trotzdem fehlt euch etwas und das Herz springt euch nicht aufgeregt genug. Dann ist es Zeit, eure Wohlfühlzone zu verlassen. Doch wie fängt man das an? Ihr könnt euch zum Beispiel genau aufschreiben, was ihr tun wollt. Stellt euch dann ein Zeitfenster, wann ihr das erreichen wollt und überlegt euch dazu eine Belohnung. Nichts motiviert so stark wie eine Belohnung. Weiht andere in euer Vorhaben ein und macht euch ans Werk. Da ihr es nicht nur für euch macht, erhaltet ihr zusätzlichen Anreiz. Aber wenn ihr euch größere Vorhaben gesetzt habt, geht es Schritt für Schritt an und zerlegt etwas Größeres in Teilabschnitte (niemand sollte ohne Übung beispielsweise gleich einen Marathon wagen).

    Punkt 3: Bleibt bei euch selbst

    Menschen neigen dazu, sich zu vergleichen. Manchmal passiert das ganz automatisch und vollkommen ohne böse Absicht, es ist beinahe ein Reflex, der sich überraschend bemerkbar macht. Doch das hilft euch nicht. Wenn euch das nächste Mal dieser Vergleichsgedanke kommt, drückt innerlich die Stopp-Taste. Denkt darüber nach, warum ihr euch vergleicht. Seid dankbar dafür, was ihr habt, schreibt es auf und konzentriert euch auf eure eigenen Stärken.

    Punkt 4: Stellt euch Fragen

    Wenn wir jemanden kennenlernen, stellen wir Fragen. Zuerst ist jede Bekanntschaft wie ein weißes Blatt Papier, das mit jeder Information, mit jeder Geschichte vollgeschrieben wird. So ist es auch mit euch selbst. Warum sollten wir uns nicht selbst befragen und Antworten finden? Das kann bei ganz simplen Dingen anfangen, z. B. wie man seine Frühstückseier am liebsten mag und aus welchem Grund. Bis zu der Frage, ob man ans Schicksal oder an Gott glaubt und aus welchem Grund. Stellt eine Liste an Fragen auf und führt einen Dialog mit euch selbst.

    Punkt 5: Findet heraus, was ihr nicht wollt

    So verhält es sich auch mit den Dingen, die ihr nicht wollt. Ergänzt einfach mal den folgenden Satz und die Frage mit euren Antworten.

    Ich mag das nicht:

    Weil:

    Ein Beispiel:

    Ich mag das nicht: Ständig aufs Smartphone gucken, während man sich mit einem Menschen trifft.

    Weil: Man mit der Aufmerksamkeit ganz bei diesem Menschen sein sollte.

    Mit so einer einfachen Übung findet man ganz einfach heraus, was man möchte und kann im Alltag darauf achten, es auch umzusetzen.

    Punkt 6: Trefft Entscheidungen

    Wenn man eine Geschichte schreibt (das lernt jeder angehende Autor in der ersten Stunde kreatives Schreiben), muss man Entscheidungen treffen. Ohne Entscheidung keine Geschichte. Manchmal gefallen wir uns allerdings im Status quo und hoffen, die Zeit allein erledigt die Entscheidung. Ein: “Ich tue das jetzt!” kann allerdings ganz bewusst getroffen eine Wirkung haben. Ähnlich verhält es sich mit einem Eindeutigen: “Nein, das mache ich jetzt nicht!” Ob eine Entscheidung für oder gegen etwas ist, sie ändert immer den Verlauf der Geschichte – eurer Geschichte. Und wenn ihr das Leben nicht als „Weiterkommen“ oder als statischen Zustand seht, den es zu erreichen gilt, sondern als Reise innerhalb eurer Geschichte, gewinnt es eine ganz neue Farbe.

    #Stress #Alltag #Erholung #Leben #Achtsamkeit

    Load More...
  • de Neuer bunter Barcode

  • Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT hat einen Barcode entwickelt, der aus beliebig wählbaren Farben besteht und beliebige Formen annehmen kann. Der farbige JAB Code besitzt eine höhere Datendichte als schwarz-weiße Strich- und Matrixcodes, dadurch lassen sich wesentlich mehr Informationen auf gleicher Fläche hinterlegen.

    Der ganze Artikel ist hier zu lesen: https://www.sit.fraunhofer.de/de/news/aktuelles/presse/details/news-article/echtheitsnachweis-auf-farbenfrohem-barcode/

    Load More...
  • de Home Office: 6 Tipps für die Karriere von zuhause aus

  • Für Freiberufler oft nichts Neues, für Angestellte aber schon: Arbeiten von zu Hause aus. In Zeiten des Internets kein Problem. Selbst effektives Teamwork ist möglich, dank diverser Online-Tools für Gruppen-Chats oder Plattformen für die Erstellung von Dokumenten mit mehreren Autoren in Echtzeit. So weit, so gut. Für unerfahrene Homeoffice-Neulinge allerdings birgt der Umzug des Job-Alltags in den privaten Bereich eine ganze Reihe von Hürden und Fallstricken.

    Vor allem die Gefahr der Ablenkung ist groß. Wer Kinder oder einen Hund hat, weiß, was gemeint ist. Familientrubel und fokussiertes Arbeiten schließen einander grundsätzlich aus.

    Hier sind 6 elementare Tipps für euch zusammengestellt, die dir die Arbeit im Homeoffice wesentlich erleichtern und zugleich verhindern sollen, dass es im schlimmsten Fall zum Karrierekiller wird.

    1. Arbeitsraum sichern

    Wer bereits ein Arbeitszimmer in der Wohnung hat, ist fein raus. Meistens ist dies aber nicht der Fall, weshalb es wichtig ist, einen Raum oder zumindest einen Bereich der Wohnung für einen festen Zeitraum täglich zum Arbeitsraum zu erklären. Das Wohnzimmer beispielsweise. Es hat während der Arbeitszeiten für andere Familienmitglieder tabu zu sein. Der Esstisch kann den Schreibtisch ersetzen. Wenn Videokonferenzen oder Gruppen-Chats zu deinem Workflow gehören, achte darauf, dass der Bildhintergrund nicht zu “privat” wirkt. Eventuelles Chaos bitte beiseite räumen. Ein Bücherregal oder eine schlichte Wand mit wenigen Bildern sind ideal. Ein laufender Fernseher ist es nicht.

    2. Pflege- und Outfit-Check

    Zugegeben: Es ist verlockend, in Shorts und T-Shirt mit dem Frühstückskaffee in der Hand aus der Küche an den Rechner zu schlurfen. Großer Fehler! Geh auch “innerlich” zur Arbeit. Duschen, kämmen und etwas Vernünftiges anziehen sind Pflicht. Wenn du an Videokonferenzen teilnimmst, versteht sich das ohnehin von selbst. Aber auch ohne visuelle Kontakte zu den Kollegen hilft dir die morgendliche Routine, den Profi in dir zu wecken. Die Erfahrung zeigt: Auch am Telefon klingt man frisch geduscht und gut angezogen gleich viel professioneller. Sobald du startklar bist, beginne direkt mit der Arbeit, ohne erst noch im Netz zu daddeln oder Zeitung zu lesen. Bleib in Schwung!

    3. Gib Versuchungen keine Chance

    Ablenkungen sind im Homeoffice unbedingt vorzubeugen. Mal eben eine Runde staubsaugen, schnell was einkaufen, kurz mit dem Hund raus und auch der oben erwähnte Fernseher haben während der regulären Arbeitszeit Pause. Apropos Pause: Auch im Homeoffice gelten ganz normale Pausenzeiten wie im Büro deiner Firma, nur dass du die Zeit frei gestalten kannst und sie nicht in der Kantine verbringen musst. Das allein ist schon ziemlich cool und freut auch den Hund/den Partner/die Kinder/die Freunde: You name it.

    4. Arbeitszeiten einhalten. Freizeiten aber auch

    Vergiss nicht, Feierabend zu machen! Nur weil du theoretisch 24/7 erreichbar bist, heißt das nicht, dass du auch rund um die Uhr verfügbar sein musst. Berufliche Mails, die spät abends oder in der Nacht eintrudeln, können in der Regel ignoriert bzw. erst am nächsten Morgen beantwortet werden. Die Gefahr ist groß, einfach weiterzuwerkeln, besonders dann, wenn du auch nach Feierabend gerne Zeit am Rechner verbringst.

    Tipp: Etabliere nach Möglichkeit Kernarbeitszeiten, damit deine Kollegen wissen, wann du erreichbar bist und wann nicht.

    5. Privates und Berufliches trennen

    Enorm wichtig: Versuche während der Arbeitszeit nicht privat im Internet herumzusurfen oder Freunde anzurufen! Damit verwässerst du die Arbeitszeit und kommst deinen Aufgaben immer weniger nach. Zudem verwischen Privates und Berufliches immer mehr, weshalb es zusehends schwerer wird, nach der Arbeit abzuschalten.

    6. Kontakt halten

    Versuche, dich nach Möglichkeit einmal pro Woche in der Firma sehen zu lassen. Beispielsweise in der Mittagspause beim Essen mit Kollegen oder dem Chef. Es ist wichtig, den Flurfunk und mögliche Personaldebatten mitzubekommen. Außerdem kannst du so zeigen, dass du Teil des Teams bist und ggf. deine Leistungen ins richtige Licht rücken. Da sich der direkte Kontakt in Zeiten von Corona oft verbietet, nutze Telefonate dazu, mehr über die Stimmung im Office und die “weichen” Themen deines Teams zu erfahren, damit du auch hier auf der Höhe bleibst.

    Arbeiten im Homeoffice kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bringen. Zum einen sparst du die kostbare Zeit, die du im Berufsverkehr vergeudest. Zum anderen arbeitest du deutlich effizienter, weil Unterbrechungen aufgrund von Meetings oder kleiner Schwätzchen am Kaffeeautomaten entfallen. Du wirst dich wundern, wie effektiv die Arbeit von zu Hause aus sein kann. Vorausgesetzt, du beherzigst die vorgenannten Tipps, kann dein neues „Leistungshoch“ sogar zum echten Karriere-Booster werden.

    Was denkst du über Homeoffice? Hast du weitere Tipps für die Community?

    Load More...
  • de Keine Zeit?

  • Das Gefühl, keine Zeit zu haben, kennt fast jeder. Zeit scheint mittlerweile ein so begehrter Rohstoff wie Wasser, Erdöl oder seltene Erden zu sein. Der Zeit “hinterherzulaufen”, Zeit zu “sparen” und Zeit zu “gewinnen” ist für viele Menschen zu einem ständigen Lebensgefühl geworden. Stress ist entsprechend als Phänomen allgegenwärtig.

    Erschöpft, ausgebrannt, arbeitsmüde – auch wenn die neue Zivilisationskrankheit Burn-out in Deutschland längst noch kein Massenphänomen geworden ist, greift das Gefühl des Kontrollverlusts um sich. In Japan sind bereits 40 Prozent der Angestellten von einem Burn-out betroffen, Suizide häufen sich. Der Grund: Hier hatte sich über längere Zeit ein gesellschaftlicher Druck aufgebaut, immer mehr zu arbeiten und infolgedessen überhaupt keinen Urlaub mehr zu nehmen, um mehr Zeit für die Arbeit zu haben – mit verheerenden ökonomischen Folgen: da weniger konsumiert wurde, war die Regierung gezwungen, dieser Entwicklung gegenzusteuern.

    Um Zeit zu sparen, reduzierte eine Firma der Geflügel-Industrie in den USA die Toilettenpausen ihrer Arbeiter auf sieben Minuten pro Tag. In Deutschland hat sich der Verbraucherzentrale Bundesverband entschieden, Facebook zu verklagen, weil wir dessen Nutzung, obwohl kostenlos, mit unseren Daten und unserer Zeit bezahlen. In Frankreich ermöglicht das Mathys-Gesetz, Kollegen einen Teil seiner Urlaubstage zu spenden, wenn diese schwerkranke Angehörige betreuen. Ihnen wird mehr Zeit für ihre Familie geschenkt.

    Wie kam es zu dieser Entwicklung, dass wir ständig Zeit sparen und immer noch effizienter sein müssen? Die Antwort: “Zeit ist Geld” – so lautet ein bekanntes Sprichwort, das von Benjamin Franklin stammt und 1748 in seinem Buch “Ratschläge für junge Kaufleute” erstmals auftauchte. Mit dem Kapitalismus wurde Zeit zu einer Handelsware, die gemessen werden muss.

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde im Zuge der Industrialisierung die Stempeluhr erfunden, um die Produktivität zu steigern und Arbeitsprozessen zu optimieren. 1912 legte das Pariser Observatorium die “Universalzeit” für die ganze Welt fest. Ursprünglich hatte jeder Ort seine eigene als Ortszeit bezeichnete Uhrzeit, die sich nach dem täglichen Gang der Sonne richtete: Wenn die Sonne im Süden ihren höchsten Stand über dem Horizont erreichte, war 12 Uhr. Reisende richteten sich nach der Ortszeit des jeweils erreichten Ortes. Mit der Einführung der Telegrafie und dem Bau längerer Eisenbahnstrecken wurde für deren Betrieb eine einheitliche Zeitangabe erforderlich, die entlang der gesamten Infrastruktur galt.

    Die späteren systematischen Zonenzeiten wurden erstmals nicht von Staaten, sondern von den nordamerikanischen Eisenbahngesellschaften 1883 eingeführt. Die quer über den Kontinent geführten Eisenbahnstrecken erforderten mehrere Standardzeiten. Das weltweite systematische Zeitzonensystem war eine Folge der internationalen Vereinbarung des Greenwicher Meridians als Nullmeridian auf der Internationalen Meridiankonferenz im Jahre 1884 in Washington. Der für die Kartografie wichtige Nullmeridian diente fortan als Bezugsmeridian für die westeuropäische Zeitzone und indirekt für alle 24 weltweiten Zeitzonen. Seit der Standardisierung der Zeit hat die tickende Uhr die Macht über unser Arbeits- und Privatleben übernommen.

    Und Zeit ist kostbar. Das ist Unternehmen schon lange klar. Deshalb verlagern sie Prozesse, die früher von Angestellten erledigt wurden, zum Konsumenten. Ob man das Gepäck alleine aufgibt, seine Möbel selber aufbaut, sich im Selbstbedienungs-Restaurant selber versorgt, sich mit einer Selbstbedienungskasse herumschlägt, Tickets für den Zug am Automaten kauft oder sich selber online berät – überall und zunehmend verrichten wir Arbeit, für die man eigentlich bezahlt werden müsste und investieren unsere Zeit, die dann als Gewinn in die Unternehmensergebnisse einfließt.

    Ein Mensch lebt durchschnittlich 27.000 Tage oder 650.000 Stunden. Lässt sich die Kontrolle über unsere Zeit, diese kostbare und begrenzte Ressource, zurückgewinnen? Oder sind wir dazu verdammt, uns der von anderen diktierten Nutzung unserer Zeit unterzuordnen? Sind wir bereits Sklaven des Gottes Chronos? Welche Strategien gibt es, um wieder die Kontrolle zu erlangen?

    Eine Strategie scheint darin zu bestehen, innerhalb dieses Systems besser und effektiver zu werden. Selbstoptimierung ist ein Trendthema. Bücher zu den Themen Zeit- und Selbstmanagement sind Bestseller. Unzählige Apps wollen uns dabei helfen, Zeit zu sparen. Doch viele dieser Helfer entpuppten sich am Ende nur als weitere Zeitdiebe.

    Oder ist ein komplettes Umdenken der Weg? Wenn Zeit, wie behauptet, Geld ist, Geld also einfach nur ein anderer “Aggregatszustand” der Zeit ist, wäre es dann nicht sinnvoll, auf mehr Geld zu verzichten, um mehr Zeit zu haben?

    Heinrich Böll verfasste zum “Tag der Arbeit” am 1. Mai 1963 die “Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral”, eine Parabel, deren Sinn eine Überlegung wert ist: Ein Tourist weckt in einem Hafen an der Küste Westeuropas einen in seinem Boot schlafenden Fischer auf, als der Tourist Fotos macht. Nachdem er ihm eine Zigarette geschenkt hat, befragt er ihn zu seinen heutigen Fängen und erfährt, dass dieser bereits fertig gefischt hat und mit seinem Fang zufrieden ist. Der Tourist begreift nicht, wieso der Fischer nicht öfter ausfahren möchte, um finanziell aufzusteigen und ein erfolgreiches Fischfangimperium aufzubauen. Am Gipfel seiner Karriere angekommen, könne er sich dann zur Ruhe setzen und in Ruhe im Hafen dösen. Der Fischer erwidert, dass er das auch jetzt schon könne. Der Tourist begreift, dass nicht nur mehr arbeiten zum Glück führen kann. Der Fischer findet, dass er an dem jetzigen Tag einen guten Fang gemacht hat und dieser für die nächsten Tage völlig ausreicht.

    #Zeit #Leben #Stress #Zeitmanagement #Erholung

    (Picture by iStock)

    Load More...
  • de Die Himmelsscheibe von Nebra

  • Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine Bronzescheibe mit einem Durchmesser von ca. 30 cm und einem Gewicht von 2,2 kg, mit blau-grüner Patina und goldenen Symbolen. Diese werden im Allgemeinen als Sonne oder Vollmond, Halbmond und Sterne (einschließlich eines Sternenhaufens, das als die Plejaden interpretiert wird) interpretiert. Später wurden zwei goldene Bögen an den Seiten hinzugefügt, die den Winkel zwischen den Sonnenstunden markieren. Eine letzte Ergänzung war ein weiterer Bogen, der von mehreren Strichen umgeben war (von unsicherer Bedeutung, die als Solarbarge mit zahlreichen Rudern, als Milchstraße oder als Regenbogen interpretiert wurden).

    Die Scheibe wird einem Standort in der Nähe von Nebra in Sachsen-Anhalt in Deutschland zugeschrieben und datiert auf c. 1600 v. Christus. Es wurde mit der Bronzezeit Kultur der Aunjetitzer in Verbindung gebracht. Die Scheibe ist anders als jeder bekannte künstlerische Stil aus dieser Zeit und war anfangs als Fälschung verdächtigt worden, wird aber heute weithin als authentisch akzeptiert.

    Die Himmelsscheibe zeigt die älteste konkrete Darstellung des Kosmos weltweit. Im Juni 2013 wurde die Himmelsscheibe von Nebra in das World Memory of World Register der UNESCO aufgenommen und als “einer der wichtigsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts” bezeichnet.

    Mehr zu dieser Himmelsscheibe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra

    Nebra-Arche in Sachsen-Anhalt

    Ein Architekturwettbewerb wurde ins Leben gerufen, um ein öffentliches archäologisches Zentrum und einen Aussichtsturm zu entwerfen, der die Scheibe präsentieren und die Region symbolisieren soll.

    Für weitere Informationen einfach diese Webseite besuchen: https://www.himmelsscheibe-erleben.de/

    #Archäologie #Kulturgut #Nebra #SachsenAnhalt #Universum #Leben

    Load More...
  • de Heilige Geometrie: Eine Einführung

  • Was ist mit “heiliger Geometrie” gemeint? Im einfachsten Sinne ist es die Geometrie, die der gesamten Schöpfung unterliegt. Es gibt viele wiederholende geometrische Formen, die in jeder Existenz vom Atom bis zum Kosmischen sichtbar sind. Sie reichen von einfachen und vertrauten wie Kreisen, Quadraten, Dreiecken, Kugeln, Würfeln bis zu komplexeren Formen wie Sechsecken, Fünfecken, Spiralen, Toroiden, Fraktalen, Helixen bis hin zu vierdimensionalen Formen wie dem Hyperwürfel und der Hypersphäre. Diese Formen bilden alle unsere visuelle Realität und ihre Wiederholung und ihre Kombinationen sprechen von der Natur der Realität und der zugrunde liegenden Symmetrie und Ordnung des Universums, die für das bloße Auge zunächst nicht wahrnehmbar sind. Deshalb wird “heiliger Geometrie” auch oft “die Architektur des Universums” genannt.

    Wenn wir erst einmal gelernt haben, diese Formen zu erkennen und ein bisschen über die mathematische Beziehung zwischen ihnen zu verstehen, dämmert uns eine ganz neue Welt. Wir werden diese Muster überall erkennen. Wir werden sie in der Anordnung der Atome in einem Kristall sehen. In den Formen eines Virus und der Zelle. In Blumen, Samen und Blättern. In der Struktur eines Insektenauges. Wir werden sie in der Schaum in unserem Kaffee und in Form geologischer Strukturen auf der Oberfläche der Erde sehen. Wir werden sie in Wolken und Wettermustern erkennen. Wir werden sie in der Struktur von Planeten, ihren Umlaufbahnen in Galaxien und in der vierdimensionalen Form des Universums selbst sehen.

    Die Formen sind eine Art Sprache. Sie sprechen von Beziehungen und Mustern, und diese Muster sind unabhängig in der Skala ihrer Bedeutung. Die Spirale in unserer Kaffeetasse hat dieselbe Beziehung wie die Spirale der Galaxie. Man sieht, dass diese Muster keine “Dinge” sind, da wir daran gewöhnt sind, an Dinge zu denken, die in unserem dreidimensionalen Bereich existieren. Ein Baseball ist ein “Ding”, das sich einer Kugel ähneln tut aber es ist keine Kugel. Eine Kugel ist ein Ideal, das unabhängig von der groben Welt unserer Wahrnehmung existiert. Da ein Baseball einer Kugel fast ähnlich sieht, können wir jedoch das Wissen über dieses Ideal einer Kugel verwenden, um vorherzusagen, wie sich ein Baseball im dreidimensionalen Raum und in der vierten Dimension der Zeit verhält. Dies ist die Welt der Ideale und ihre Beziehung zur äußeren Welt der Formen.

    “Verstehen heißt Muster wahrnehmen.”

    ~ Isaiah Berlin

    “Die Muster des Mathematikers, wie die des Malers oder des Dichters, müssen schön sein; die Ideen wie die Farben oder die Wörter müssen auf harmonische Weise zusammenpassen. Schönheit ist die erste Prüfung: Es gibt keinen festen Platz auf der Welt für hässliche Mathematik.”

    ~ G. H. Hardy

    (Grafik von Rafael Araujo)

    Load More...